Third-Party Risk Management (TPRM) bezeichnet den Prozess der Identifikation, Bewertung und Minderung von Risiken, die aus der Zusammenarbeit mit externen Parteien wie Anbietern, Lieferanten, Dienstleistern oder Partnern entstehen. Da Organisationen zunehmend auf Dritte für kritische Geschäftsabläufe, Technologien und Dienstleistungen angewiesen sind, ist die Steuerung dieser externen Beziehungen unverzichtbar geworden, um die Einhaltung von Vorschriften, Sicherheit und Geschäftskontinuität zu gewährleisten.
TPRM stellt sicher, dass externe Partner dieselben Standards für Governance, Sicherheit und operationelle Resilienz erfüllen, die die Organisation intern anwendet. Dazu gehören in der Regel laufende Risikobewertungen, Due-Diligence-Prüfungen, Vertragsmanagement und die kontinuierliche Überwachung der Leistung und der Einhaltung von Vorschriften durch Dritte.
Jede Organisation, die einen Teil ihrer Geschäftsabläufe auslagert oder Dienstleistungen Dritter nutzt, profitiert von einem TPRM-Rahmenwerk. Dazu zählen Unternehmen in stark regulierten Branchen wie dem Finanzwesen, der Versicherungswirtschaft, dem Gesundheitswesen und der Energiewirtschaft, in denen Datenschutz, die Integrität der Lieferkette und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften von entscheidender Bedeutung sind.
Finanzinstitute beispielsweise müssen die Cybersicherheit und den Umgang mit Daten ihrer Anbieter bewerten, um Vorschriften wie die DSGVO oder DORA einzuhalten, während produzierende Unternehmen TPRM nutzen können, um die Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit ihrer Lieferanten zu beurteilen.
Während Enterprise Risk Management (ERM) eine ganzheitliche Sicht auf alle Risiken einnimmt, die die strategischen Ziele einer Organisation beeinflussen können, von operativen über finanzielle bis hin zu reputationsbezogenen Risiken, konzentriert sich TPRM gezielt auf Risiken, die von externen Parteien ausgehen.
ERM bildet das übergreifende Risiko-Rahmenwerk, während TPRM als zentraler Bestandteil darin fungiert. Im Kern definiert ERM das Gesamtbild der Risiken im gesamten Unternehmen, und TPRM stellt sicher, dass die Beziehungen zu Dritten mit diesem umfassenderen Risikoappetit und Kontrollumfeld im Einklang stehen.
Impero unterstützt Organisationen beim Aufbau eines robusten TPRM-Rahmenwerks durch:
Mit Impero können Organisationen den komplexen Prozess des Third-Party Risk Management vereinfachen. Durch die Digitalisierung und Automatisierung von Kontrollaktivitäten gewinnen Unternehmen Transparenz über anbieterbezogene Risiken, verfolgen die Leistung bei der Einhaltung von Vorschriften und stellen eine zeitnahe Behebung sicher, wenn Probleme auftreten.
Das stärkt nicht nur die gesamte Risk Governance, sondern integriert TPRM auch nahtlos in das umfassendere Kontroll- und Compliance-Ökosystem der Organisation.
Der Aufbau eines widerstandsfähigen TPRM-Rahmenwerks beginnt mit klarer Transparenz und Kontrolle. Erfahren Sie, wie Impero Ihre Organisation dabei unterstützen kann, Anbieterrisiken effizient und sicher zu steuern.
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ICFR bezieht sich auf die Prozesse und Kontrollen, die eine Organisation einrichtet, um die Richtigkeit und Verlässlichkeit ihrer Finanzberichte sicherzustellen. Das Ziel besteht darin, wesentliche Falschdarstellungen zu verhindern und aufzudecken, unabhängig davon, ob sie durch Fehler oder Betrug verursacht werden, bevor Finanzinformationen an Stakeholder, Regulierungsbehörden oder Prüfer berichtet werden.
Die Verhinderung von Steuerhinterziehung bezieht sich auf die Regeln, Prozesse und Kontrollen, die Organisationen einführen, um illegale Steuerpraktiken zu verhindern, und ist Teil eines umfassenderen Rahmenwerks für die Einhaltung von Vorschriften und Governance.
Enterprise Risk Management (ERM) ist ein strukturierter Ansatz zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken im gesamten Unternehmen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Risikomanagement, das sich häufig auf einzelne Risiken in bestimmten Abteilungen konzentriert, verfolgt ERM einen ganzheitlichen Ansatz und verknüpft strategische, finanzielle, operative und Compliance-Risiken mit den Unternehmenszielen.
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